Sie wird als “Königin” der Beerenobstarten bezeichnet: die Erdbeere. Und das zu Recht, schließlich ist die “Fragaria ananassa”, so ihr botanischer Name, bei uns (abgesehen vom Apfel) das beliebteste Obst. 96 Prozent aller Leute essen gern Erdbeeren, im Jahr etwa 2,3 kg pro Kopf und Einwohner – heimische und importierte Früchte. Im Handel gehört die Erdbeere zu den Rennern im Sortiment.

In unserem Hofladen und unseren Verkaufsständen können Sie erntefrischen Erdbeeren kaufen.

Erdbeeren – Qualität bei allen Sorten, die ganze Erdbeersaison über.

>> Tipps zum Umgang mit den zarten Früchten

Erdbeeren müssen vorsichtig transportiert werden. Sie sind druckempfindlich und faulen dann schnell. Erdbeeren verlieren schnell ihr Aroma. Sie sollten spätestens zwei Tage nach der Ernte verzehrt werden. Und wenn Sie sie nicht gleich verbrauchen können, dann sortieren Sie alle Früchte mit Druckstellen aus, breiten die unbeschädigten Beeren locker nebeneinander auf einem Teller aus und stellen diesen zugedeckt an einen kühlen Ort (am besten im Gemüsefach des Kühlschranks).

Erdbeeren sollten Sie nie mit hartem Wasserstahl abbrausen, sondern nur kurz in kaltes Wasser tauchen. Die gewaschenen Beeren sollten gut abtropfen oder vorsichtig trockengetupft werden. Erst nach dem Waschen entfernt man Stiele und Blätter, sonst wird das Aroma verwässert. Zuckern Sie die Erdbeeren auch erst kurz vor dem Servieren, sonst verlieren sie zu viel Saft und werden weich und schlaff.

Wußten Sie schon…?

Erdbeeren haben einen höheren Vitamin C-Gehalt als Orangen und Zitronen: 60 mg pro 100 g Fruchtfleisch. Außerdem enthalten sie wertvolle Mineralstoffe wie Kalzium, Kalium, Phosphor und besonders auch Eisen. Nicht bloß zufällig gelten Erdbeeren in der Volksmedizin als wirksames Mittel gegen Blutarmut. Und wegen ihres hohen Gehalts an Salizylsäure werden sie zur Linderung von Gicht und Rheuma empfohlen. 
Frische Erdbeeren mit Zucker oder Schlagsahne zählen zu den köstlichsten Genüssen des Frühsommers.

Der botanische Name “fragaria” taucht zum erstem Mal bei Matthäus Silvatius im Jahre 1330 auf. 
Dieser Begriff leitet sich ab aus dem lateinischen “fragare” (duften).
Der schwedische Botaniker Carl von Linné (1707 bis 1778) hat die Pflanzenwelt systematisch geordnet. Er fügte dem Namen das lateinische Wort “vesca” hinzu. Es stammt von “versusa” (essbar). Leitet man “vesca” jedoch vom lateinischen “vescus” (zehrend) ab, weist das auf eine weitere Eigenschaft der Erdbeere hin: Sie ist die Frucht, von der man nicht satt wird. Weniger deshalb, weil man von dieser Köstlichkeit kaum genug kriegen kann, sondern vielmehr, weil sie so kalorienarm ist.
Es gibt inzwischen weit über tausend Sorten mit recht unterschiedlichen Boden- und Klimaansprüchen, verschiedenem Aussehen, Geschmack und Wuchshabitus und jedes Jahr kommen ein paar neue Sorten hinzu.